Im journalistischen Storytelling lassen sich zwei grundlegende Storytelling-Kategorien unterscheiden: explizites und implizites Storytelling.

„Explizites Storytelling“ meint journalistische Inhalte, die bewusst als Story gestaltet, also erzählt werden.

Als „implizites Storytelling“ bezeichne ich journalistische Inhalte, die nicht als Story gestaltet sind, aber dennoch implizit bestimmte Storys erzählen, deren Botschaften vermitteln und damit eine bestimmte Wirkung erzielen.

Der Frontal 21-Beitrag Sponsoring bei der SPD – die Genossen und das Geld vom November 2016 ist ein Beispiel für ein hybrides Storytelling aus explizitem und implizitem Storytelling.

Das heißt, der Beitrag stellt die Inhalte zu dem Ereignis, über das er berichet, in Form einer Story dar. Zugleich erzählt er implizit noch eine andere Story. Die Gefahr des hybriden Storytellings ist, dass die implizite Story der “Erzählintention” der expliziten Story zuwiderläuft.

Entgegen meiner Ankündigung im Buch ist der Beitrag doch auch wieder auf zdf.de verfügbar (allerdings nur bis zum 29.11.2018).

Wer die Inhalte des Beitrags lieber nachlesen will, die oder der findet hier das Manuskript zur Sendung.